Female Entrepreneurship: Erfolgsfaktoren für Gründerinnen und Unternehmerinnen

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In der heutigen Podcast-Folge möchte ich mich dem Thema „Female Entrepreneurship“ widmen und die Frage klären, was eigentlich erfolgreiche von erfolglosen Unternehmerinnen unterscheidet. Du ahnst es schon. Diese Frage zu beantworten, stellt sich bereits als sehr schwierig heraus, denn der Begriff „Erfolg“ ist sehr vielfältig. Für mich ist Erfolg „bunt“, es ist nicht immer das gleiche Narrativ von „Höher, weiter, schneller.“ Du kannst ebenso in deinem Ehrenamt, innerhalb deiner familiären Strukturen oder bei deinen Hobbys erfolgreich sein. Entsprechend kann ich hier bereits allen, die hier möglicherweise eine Pauschalaussage erwartet haben, eine Absage erteilen.

Welche Faktoren braucht es für erfolgreiches Unternehmerinnentum?

Im Hinblick auf das unternehmerische Handeln gibt es jedoch zumindest einige „Erfolgsfaktoren“ die zwar nicht garantieren, dass du gut sein wirst, in dem was du tust. Die Wahrscheinlichkeit für mehr Erfolg wird jedoch ordentlich erhöht. Da es den Umfang des Podcast ziemlich sprengen würde, auf sämtliche Faktoren einzugehen, habe ich dir heute zumindest als Inspiration 5 Punkte mitgebracht, auf die es im Wesentlichen ankommt, wenn du nicht nur eine Gründerin, sondern auch eine Unternehmerin sein möchtest.

Die 5 Erfolgsfaktoren des Female Entrepreneurships in Kurzform:

  • Deine eigene Vision
  • Professionelles Storytelling
  • Ein starkes Netzwerk
  • Kenne deine Finanzen
  • Struktur

Finde und nutze deine Vision

Ich beginne gleich mal mit dem wichtigsten Kriterium, der eigenen Vision. Wer keine Vorstellung davon hat, welches Gefühl er mit seinem Produkt/seiner Dienstleistung bei seinen Kunden/Kundinnen auslösen möchte, kann dieses auch nicht verkaufen. Eine Vision ist wie ein Leitstern, sie treibt dich an und lässt dich in schwierigen Zeiten Zweifel überwinden.
Eine Vision kannst du dir hierbei wie einen Schnappschuss aus der Zukunft vorstellen. Hierbei geht es nicht um einfach Verkäufe oder schnöde Zahlen. Vielmehr geht es um die Wertschöpfung, deinen Impact oder auch den Purpose (Zweck oder auch das Warum deiner Unternehmung). Es gibt unzählige Begriffe, die du hier heranziehen kannst. Ich beziehe mich gerne auf die „gerechte“ Sache des Autors Simon Sinnek. Hierbei geht es darum, dass du mit deinem unternehmerischen Handeln einem gerechten Zweck dienst.

Jetzt mal im Ernst: Geld zu verdienen ist nicht verwerflich. Dieses Vorhaben jedoch als Botschaft vor sich herzutragen, findet nicht unbedingt Unterstützung und wird dich auch nicht dauerhaft motivieren.

Eine Vision geht weit über die monetären Ziele hinaus. Hierbei gilt es eher darüber nachzudenken, was dich antreibt, was du verändern und vielleicht sogar auf dieser Welt hinterlassen möchtest.

Storytelling: Was ist deine Geschichte?

Der zweite Punkt ist das professionelle Storytelling. Eine Vision zu haben ist das eine, darüber zu sprechen/zu schreiben ist jedoch fast genauso wichtig. Vielleicht ist dir in diesem Rahmen der Begriff „Personal Branding“ geläufig. Um anderen Personen zu erklären, wer du bist, wofür du stehst und wie sie dich dabei unterstützen können, gilt es, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, denn Menschen folgen meist Menschen und keinen Produkten.

Wer also als Unternehmerin erfolgreich sein möchte, sollte anfangen mehr über sein Warum und nicht nur über Produkte oder Dienstleistungen zu sprechen.

Erschaffe ein starkes Netzwerk

Der dritte Erfolgsfaktor ist ein starkes Netzwerk. Wie heißt es so schön:

If You Want to Go Fast, Go Alone. If You Want to Go Far, Go Together.

African Proverb

Verliere dich nicht in deiner Selbstdarstellung. Es geht beim Netzwerken nicht darum, den ganzen Tag von dir und deinem Business zu erzählen. Es ist nie verkehrt Einblicke zu geben, doch wenn du möchtest, dass andere dich unterstützen, gib ihnen Raum, um mit dir in Kontakt zu treten.

Wie ich selbst netzwerke

Ich liebe es im FemalExperts Magazin als Herausgeberin und Autorin die virtuelle Bühne anderen starken Role Models zu überlassen und so ihre Reichweite zu stärken. Ich möchte, dass sie gesehen werden, egal wie viele Follower*innen sie haben.

Als dreifache Mentorin und auch als Trainerin ist diese Haltung für mich ebenso gelebte Realität, denn du musst die Bühne nicht immer für dich beanspruchen. Wenn du deine Zeit, dein Know-how und deine Empathie anderen schenkst, wirst du sehen, dass du mehr zurückerhältst, als du vermutlich je erwartet hättest.

Kenne deine Finanzen

Jetzt fragst du dich aber vermutlich: Alles klar, aber wie kann ich dann auch finanziell erfolgreich werden? Nun, zum einen, indem du alle zuvor erwähnten Faktoren gewissenhaft umsetzt und zum anderen, indem du deine Finanzen im Griff hast.

Was meine ich damit konkret?

Das A & O einer Unternehmensgründung ist dein Businessplan. Ich weiß, das möchtest du vielleicht nicht hören, weil es anstrengend ist diesen zu schreiben, ABER: Du würdest doch auch keiner Architektin oder Bauingenieurin vertrauen, die keinen Bauplan für dein Haus gezeichnet hat und Material- sowie Personalkosten „nach Gefühl“ berechnet, oder?

Eines meiner Lieblingszitate ist in diesem Zusammenhang oft:

Spring, aber spring mit Plan.

Kinga Bartczak

Setze deinen Fokus vor allem auf den Finanzplan. Während sich deine Geschäftsziele, Inhalte und Tätigkeiten jederzeit ändern können, ist es wichtig, dass du im Gründungs- und Etablierungsprozess finanziell nicht in Bedrängnis gerätst. Hiermit meine ich übrigens nicht nur die Ausgaben für dein Gehalt oder für Material- sowie weitere Personalkosten. Denk bitte daran, dass dein Unternehmen vielleicht sogar deine Altersvorsorge ist, entsprechend solltest du einen klaren Überblick darüber haben, welche Rücklagen gebildet werden müssen. Solltest du also bisher zu den Personen gehören, die Rechnungen gerne mal ignorieren oder die Briefe von dem Finanzamt heimlich in der Schublade versteckt haben mit dem Ausspruch: „Ich bin schlecht in Mathe und kann das nicht“, dann rate ich dir: Ändere deine Haltung, denn finanzielle Bildung kann dir in Krisenzeiten helfen, dein Unternehmen über Wasser zu halten. Falls dich das Thema „Finanzielle Bildung“ besonders stark interessiert, lass es mich gerne wissen und ich werde eine gesonderte Podcast-Folge dazu aufnehmen.

Mehr Struktur für ein erfolgreiches Business

Mehr Struktur für ein erfolgreiches Business

Und damit komme ich zum letzten Punkt und zwar der Struktur. Ich hätte natürlich auch andere Punkte, wie Mindset oder Führungskompetenz auswählen können, die mit Sicherheit ebenso wichtig als Unternehmerin sind. Ich finde jedoch, dass das ganze Thema der Struktur zu stark vernachlässigt wird, weshalb ich es vorziehen möchte. Sich zu strukturieren, ist essenziell, um sich nicht in unwichtigen To-Dos zu verzetteln. Als Unternehmerin solltest du stets eines im Blick behalten: Zeit ist Geld und zwar in einem noch stärkeren Maße, als du es vielleicht als Angestellte kennst oder kanntest.

Einzelne Slots für wiederkehrende Tätigkeiten

Meine Tipps hierzu wären dir beispielsweise Social Media Slots zu setzen, d.h du scrollst nicht stundenlang durch die sozialen Medien, sondern setzt dir ein Ziel (liken, kommentieren, selbst produzieren…) und machst dann nur das.

Agile Methoden

Für Projekte würde ich dir agile Arbeitsmethoden empfehlen, zum Beispiel könntest du mit einem Kanban-Board (Trello) arbeiten und zielgerichtet deine Aufgaben mit diesem abarbeiten, anstatt wild drauf loszulegen und am Ende nicht mehr zu wissen, mit welchem Punkt du begonnen hast.

Messe deine Erfolge

Für die Erfolgskontrolle bietet sich ein professionelles Dashboard, ein Zeiterfassungstool oder eine simple Excel-Tabelle an, denn du möchtest dich ja nicht von Projekt zu Projekt hangeln, sondern auch gezielt nachvollziehen, wie deine KPIs (Key Performance Indicators – Erfolgskriterien) aussehen und ob deine Zeit sinnvoll investiert ist.

Deine eigenen Erfolgskriterien

Zu Beginn hatte ich bereits festgestellt, dass Erfolg etwas höchst individuelles ist. Daher solltest du deine eigenen KPIs definieren, mit welchen du überprüfen kannst, wie hoch die Absprungrate bei Erstgesprächen ist oder wie erfolgreich dein Newsletter performt. Falls du auch hier mehr erfahren möchtest, schreib mir sehr gerne und ich werde mich diesem Thema nochmals intensiv widmen.

Die Motivation ist entscheidend

Letztlich gilt: Egal ob du dich für digitale oder analoge Tools entscheidest: Struktur schafft Sicherheit und trägt damit wesentlich zur Motivation bei, da du am Ende des Tages auch das Gefühl hast, etwas „geschafft“ zu haben.

Als Unternehmerin bist du nämlich zumeist deine größte Befürworterin und deine stärkste Kritikerin und beides kann nur konstruktiv erfolgen, wenn du motiviert bleibst.

Mein Fazit zum erfolgreichen Female Entreprenuership

Ich hoffe, ich konnte dir mit der Podcast-Folge ein wenig Inspiration oder auch Mut mit auf den Weg geben. Die Entscheidung, ein eigenes Unternehmen gründen zu wollen und aktiv das Thema Female Entrepreneurship anzugehen, ist bereits ein großer Schritt.

Mich würden ebenso deine Gedanken zu dieser Podcastfolge interessieren – Wie siehst du dieses Thema? Welche Erfolgsfaktoren sind für dich besonders entscheidend in diesem Zusammenhang? Komm gerne mit mir in Kontakt, ich freue mich über einen gemeinsamen Austausch!

Du möchtest noch mehr Female Entreprenuership?

Dann lade dir doch einfach den Female Entrepreneurship-Guide herunter. Hierin zeige ich dir, wie du zielgerichtet dein eigenes Unternehmen gründest und als Frau souverän führst.

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